Das denkmalgeschützte Mannesmann Hochhaus wurde 1956 - 1958 als erstes Hochhaus in Europa in Stahlskelettbauweise um einen Stahlbetonkern herum errichtet. Verantwortlich für den Bau war der Architekt Prof. Paul Schneider von Esleben. Mit seinen 25 Ober- und drei Untergeschossen erreicht es eine Gesamthöhe von ca. 93 m. Eingebettet in die Rheinuferpromenade ist es eines der prägenden Elemente der Düsseldorfer Stadtsilhouette. Die Aufgabenstellung bestand darin, den exponierten Bau nach den heute gültigen baurechtlichen Vor¬gaben zu sanieren und auf einen gehobenen Bürostandard zu heben. Die klare Grundrissgeometrie stellt den tragenden Kern als Rückgrat des Gebäudekörpers heraus. Das statische System wird durch das gestalterische Konzept konsequent als dominierendes Zentrum des Hochhauses lesbar. Material, Licht und Struktur unterstreichen diese Prägnanz. Die U-förmige Anordnung der Flure und Büroräume folgt diesem Prinzip und ermöglicht eine gute Tageslichteinstrahlung. Eine klare Orientierung innerhalb  des Objektes mit Blickachsen von allen Bereichen der Erschließungszonen wird durch die kompakte, zentrale Anordnung erreicht. Das Gebäude wird inkl. Fassade bis auf den Rohbau zurückgebaut. Im Rahmen der bestehenden Strukturen wurde das Hochhaus brandschutztechnisch und bauphysikalisch auf den heutigen Stand der Technik gehoben. Die technische Gebäudeausstattung wurde mit einer Daten-Bus gesteuerten Gebäudeautomation ausgerüstet und Kühldecken mit einer dezentral aufgebauten Lüftungstechnik regeln das Raumklima. So entstanden moderne, ergonomische Arbeitsplätze in einer der besten Lagen Düsseldorfs.